So verschieden wie die Wechseljahrsbeschwerden bei jeder Frau sein können, so unterschiedlich ist es auch was bei einer Frau zur Linderung der Beschwerden hilft.
Wenn der Körper gerade in der Umstellphase ist, sollte man es ruhig angehen lassen. Man sollte versuchen diese Phase mit Humor und Gelassenheit zu überstehen und sich etwas gönnen und Sachen tun, die einem Spaß machen. Man sollte für sich neue Freiheiten entdecken, sich selbst verwöhnen und am Leben Lust und Spaß haben. Das wichtigste ist eine gesunde Ernährung, genügend Bewegung und Körperpflege, die gut tut. Gut riechende Körperlotionen, Parfüms und Cremes, die mit ihrem schönen Duft nicht nur der Haut, sondern auch der Seele gut tun.

Einige Beschwerden lassen sich auch mit verschiedenen Kräutertees lindern, die für den Stoffwechsel gut sind. Lassen sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten welche Tees helfen können. Manche Frauen versuchen die Alternativmedizin, wie Akupunktur, Fußreflexzonen-Massage, Reiki und Akupressur. Diese Alternativmedizin wird meistens nicht von den Krankenkassen übernommen, weil kein Wirkungsnachweis vorliegt. Darum sollte man sich vorher nach Kosten und guten Therapeuten/innen erkundigen. Wenn sie diese Methoden ausprobiert haben, können sie selber entscheiden, ob es ihnen gut tut oder nicht.
Erst wenn man das alles ausprobiert hat und nichts geholfen hat, sollte man seinem Arzt/Homöopathen nach Rat fragen, welche Pflanzenextrakte oder homöopathische Mittel helfen können.

Es gibt sehr viele verschiedene pflanzliche Mittel, die bei Hitzewallungen, Einschlafstörungen und Trockenheit der Scheide helfen können. Auch gibt es  die Fruchtsäurebehandlung mit der man zwar nicht die genannten Probleme lindern, aber dafür die auftretenden Altersflecken bekämpfen kann. Man muss wissen, dass pflanzliche Mittel etwas länger brauchen um im Körper zu wirken. Den Beipackzettel sollte man immer beachten, vor allem wenn man noch andere Medikamente einnimmt. Fragen Sie also ruhig Ihren Arzt um Rat. Homöopathische Mittel sollten nur von Ärzten und Homöopathen ausgewählt werden.
Erst wenn all das nicht dazu beiträgt die Beschwerden zu lindern, sollte man zu Hormonen (Hormontherapie) und anderen Arzneimitteln greifen. Dazu sollten Sie sich mit Ihrem Arzt/Ärztin beraten was ihnen helfen kann. Das Medikament muss nicht zwingend ein Hormonpräparat sein.
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