Wenn die Frau um die 50 ist, wird sie in den meisten Fällen mit den Wechseljahren zu kämpfen haben. Nur die wenigsten Frauen bemerken diese Zeit des Klimakteriums kaum. Das typischste Signal dafür sind unregelmäßige Blutungen.

Ein Blutungszyklus kann dabei unterschiedlich lang sein, bis zu zehn Tagen ist dabei keine Seltenheit. Ebenso ist die Stärke der Blutung unterschiedlich ausgereift, hier sind abgehende Schleimhautfetzen ein typisches Signal für eine starke Blutung. Kommen starke Blutungen in den Wechseljahren öfter vor, dann wird von einer Hypermenorrhoe gesprochen. Jedoch stellt gerade diese Stärke für viele Frauen eine enorme Belastung da, denn im Regelfall wird sie durch die Unregelmäßigkeit davon überrascht werden. Ebenso wird sie bemerken, dass selbst der dickste Hygieneschutz innerhalb kurzer Zeit durchtränkt ist, denn solch starke Blutungen kommen nicht selten wie ein Sturzbach oder ein Wasserfall daher. Da sehr starke Blutungen dauerhaft einen Eisenmangel zu Folge haben können, welcher sich durch Müdigkeit oder Schlappheit äußert, ist die Zuführung eines Eisenpräparates angedacht.

Zur Sicherheit immer mit dem Arzt sprechen

Um sicherzustellen, dass keine anderen, schwerwiegenderen Erkrankungen der Gebärmutter vorliegen, sollte die Frau einen Arzt aufsuchen. Denn häufig vorkommende, starke Blutungen können auch ein Anzeichen für weitere Krankheiten sein, wie Entzündungen, Myome, Polypen oder andere, die unbedingt vor einer Therapie der Abklärung bedürfen. Liegt dieser Umstand aber nicht vor, dann lassen sich unregelmäßige, starke Blutungen im Normalfall gut behandeln. Hier hat sich unter anderem die Homöopathie bewähren können, bei denen dem Körper sogenannte Phyto-Progesterone, wie Mönchspfeffer zugeführt werden. Ebenso gelten Frauenmantel, Schafgarbe oder Zimt als ein gutes, natürliches Mittel, um die Beschwerden zu lindern.

Was kann ich tun?

Vielfach wird der Frau auch vom Arzt eine Gebärmutterentfernung ans Herz gelegt. Da das Organ aber an sich gesund ist und die Patientin mit solch einer Methode wiederum anderen Belastungen ausgesetzt wäre, sind alternative Methoden zu überdenken. Die Pille oder eine Hormonspirale wären ebenfalls eine Therapieform bei den starken Blutungen in den Wechseljahren. Noch schonender und schneller geht es, wenn die Gebärmutterschleimhaut entfernt wird. Mittels Hochfrequenzenergie lässt sich die Schleimhaut entweder komplett entfernen oder veröden. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, von der sich die Frau sehr schnell wieder erholen wird. Diese Methode gilt als sehr erfolgreich.

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