Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Diese Zeit liegt zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.
Da in den Eierstöcken immer weniger Östrogen gebildet wird, ändert sich der monatliche Menstruationszyklus. Die Abstände werden länger oder kürzer, die Blutung wird stärker oder schwächer. Irgendwann bekommt die Frau gar keine Regel mehr - das Stadium der Menopause ist erreicht. Da es sich bei den Wechseljahren nicht um eine Krankheit handelt, ist eine Behandlung meist auch nicht nötig. Ein Drittel der Frauen hat keinerlei Symptome. Bei einem weiteren Drittel sind die Beschwerden nur gering. Die restlichen Frauen allerdings müssen sich mit umfangreichen Störungen ihres Wohlbefinden auseinander setzen. Dazu können gehören: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Harninkontinenz, Blasenentzündung, Schwindel, Gedächtnisstörung, Stimmungsschwankungen, Haarausfall und vieles mehr. Einige dieser Symptome können auch Schlaflosigkeit hervorrufen. Dadurch kommt es zu Tagesmüdigkeit und weiteren Beeinträchtigungen.

Wenn man nachts von Hitzewallungen und Schweiß geplagt wird, so ist es günstig, sich schon vorher trockene Schlafkleidung und ein dickes Frottiertuch bereitzulegen. So wird der Schlaf nicht allzu lang unterbrochen. Es gibt in der Apotheke pflanzliche Präparate die sibirische Rhabarberwurzel enthalten. Damit lassen Hitze und Schweiß nach und auch Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Ist das Problem eher das Herzklopfen, so empfiehlt es sich vor dem Einschlafen Entspannungsmusik zu hören. Manchmal verschlimmert auch das liegen auf der linken Seite die Beschwerden. Hilfe bringt oft ein Tee aus Weißdorn und Melisse. Ein Fußbad mit Lavendel duftet nicht nur, es beruhigt auch Körper und Seele. Wird Schlaflosigkeit von Problemen mit der Blase verursacht, so sollte tagsüber auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden. Als Faustregel gilt: mindestens 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Es ist wichtig für Wärme im Nieren- und Blasenbereich zu sorgen. Am besten einen Wollschal um diese Region legen, ein Unterhemd tragen und auf warme Füße achten. Gut hilft hier ein Tee aus Goldrute und Frauenmantel.


Allgemein bei Wechseljahrbeschwerden helfen Präparate aus Traubensilberkerze. Als milde Schlafmittel eignen sich Hopfen und Passionsblume. Da diese Pflanzen ausgleichend wirken, kann man sie auch am Tag nehmen.

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