Teamsportarten helfen Frauen alle möglichen Probleme, die ein sinkender Hormonspiegel in den Wechseljahren mit sich bringt, zu bewältigen.

Wichtig ist es jedoch, dass die gewählte Sportart ein Intervalltraining beinhaltet. Mit dem Beginn der Wechseljahre sinkt bei Frauen der Östrogenspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt an. Meist steigt zudem auch der Blutdruck.

Wissenschaftliche Untersuchungen mit Teamsport

Wissenschaftler haben untersucht, wie sich zum Beispiel der Teamsport Unihockey auf Herz und Kreislauf auswirkt. Zweimal pro Woche fand deshalb für zwölf Wochen ein Training statt. Das Ergebnis war beeindruckend. Nach dieser Zeit hatten die Frauen in den Wechseljahren eine deutlich bessere Kondition und auch ihr Blutdruck war um 4mmHg gesunken. Somit hatte auch das Schlaganfallrisiko um 40 Prozent abgenommen. Sogar auf die Blutgefäße wirke sich der Teamsport äußerst positiv aus. So sanken auch die Werte der Marker um rund 20 Prozent. Marker werden oft im Zusammenhang mit Arteriosklerose gesehen.

Wichtig, der Teamsport sollte Intervalltraining beinhalten

Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch andere Teamsportarten ein so gutes Ergebnis erzielen könnten. Vorausgesetzt sie beinhalten Intervalltraining. Allerdings hat eine Teamsportart wie Unihockey noch deutlich mehr Vorteile. Das intensive Training mit vielen kleinen Sprints, schnellen Richtungswechseln und der hohe Puls werden von den Spielern nur gering wahrgenommen. Sie haben in erster Linie Spaß und das Spielen steht deutlich im Vordergrund. Für viele Frauen sind der Spaß und das Gefühl, etwas mit anderen Frauen gemeinsam zu machen, das Wichtigste dabei. Dies ist sicherlich auch der Hauptgrund warum viele der Frauen nach der Studie einfach weitergemacht haben.

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