Die Wechseljahre sind immer eine anstrengende Zeit für jede Frau. Der Körper stellt sich um, es kommt zu Hitzewallungen, man fühlt sich erschöpft und leidet unter Stimmungsschwankungen.

Dieser Zustand kann wirklich jahrelang anhalten und ist dann nicht nur für die Betroffene sehr belastend, sondern auch für das gesamte Umfeld. Deswegen greifen immer mehr Frauen, in den Wechseljahren, zu einer Hormontherapie. Doch oftmals steht die Frage im Raum, ob eine solche Therapie wirklich helfen kann und ob es nicht andere Möglichkeiten gibt.

Wie funktioniert eine Hormontherapie?

Bei einer solchen Therapie werden der Frau verschiedene Hormone zugeführt. Diese Hormone werden chemisch hergestellt und ersetzen die Hormone, die vom Körper nicht mehr selber produziert werden. Dabei gibt es diese heute schon in Tabletten-, Pflaster- oder auch Gelform. Diese können dann jahrelang angewendet werden. In einer Hormontherapie kommen oftmals Östrogenen, Gestagene und Progesteron zum Einsatz.

Ist eine Hormontherapie die richtige Wahl?

Bei einer Hormontherapie gilt oftmals der Spruch „Lieber später, als früher“. Nicht immer kann diese Therapie helfen und die zugeführten Hormone können natürlich auch den gesamten Körper aus dem Rhythmus bringen. Deswegen sollte sich vorher gut überlegt werden, ob überhaupt Hormone eingenommen werden sollen. Nach einer Auswertung der „Million Women Study“ wurde herausgefunden das, dass Brustkrebsrisiko bei Frauen enorm angestiegen ist, die zur Beginn der Wechseljahre eine Hormontherapie unternommen haben. Am besten sollte somit eine Hormontherapie erst fünf Jahre nach dem Beginn der Wechseljahre gestartet werden. Jedoch ist eine Hormontherapie wirklich nur für Frauen zu empfehlen, die unter extrem starken Wechseljahrbeschwerden leiden. Allerdings gibt es heute schon hormonfreie Alternativen, die nicht nur wesentlich angenehmer für den Körper sind und somit verträglicher, sondern sie lindern ebenfalls die Beschwerden so gut wie möglich.

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