Die Veränderung des weiblichen Körpers im Alter. Ab dem 50. Lebensjahr kommt es im weiblichen Körper zu einer erneuten Umstellung des Hormonhaushaltes.

Die Fruchtbarkeit endet, eine unregelmäßige Reifung der Eizelle tritt ein und die Hormonproduktion sinkt bis der Östrogenspiegel ausgelastet ist. Beschwerden wie Hitzewallungen in Verbindung mit Schweißausbrüchen, Kreislaufproblemen und Herzrasen, Schlafstörungen, Veränderungen von Haut und Haar, Gelenkschmerzen und Depressionen können auftreten. Dabei trifft es nicht alle Frauen auf die gleiche Art und Weise.

Keine Beeinträchtigung für immer

In Verbindung mit den bereits genannten Veränderungen des Körpers findet auch eine große Veränderung im Hirn statt. Das Gedächtnis verschlechtert sich, die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und auch die Steuerung einst einfacher Fähigkeiten bleibt nicht dieselbe. Allerdings ist zu bemerken, dass die bereits genannten körperlichen Beschwerden nicht das Resultat der Gedächtnisstörungen sind, da sie nur vorübergehend auftreten. Eine Studie der Rochester Universität in New York ergab, dass gerade im ersten Jahr der Menopause eine besonders ausgeprägte Form der Gedächtnisstörung entstehen kann, welche sich später jedoch wieder bessert.

Das Hormon Östrogen trägt zum Erhalt und Funktionieren der Nervenzellen bei. Dadurch, dass der Östrogenspiegel während den Wechseljahren fast ganz heruntergefahren ist, kann das Östrogen seine günstigen Effekte nicht mehr einbringen. Das vorzeitige Eintreten der Wechseljahre wirkt sich allerdings negativer auf die Gehirnleistung aus. Der Östrogenmangel kann in diesem Fall zu langfristigen Beeinträchtigungen der Hirnaktivität führen.

Ein Arzt kann unterstützen

Durch Studien mit verschiedenen Frauen, wurde die Betrachtungsweise auf das Gesamtproblem vereinfacht. In der Menopause finden verschiedene Phasen statt, die Ärzte nun besser einschätzen und in dieser Zeit Ihre Hilfestellung anbieten können. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass es in keinem Fall einen genauen Ablaufplan dieses hormonellen Umschwungs gibt. Dennoch ist es einfacher geworden, sich darauf einzustellen und mit den Veränderungen zu leben.
Frauen ist daher zu raten, sich rechtzeitig mit Ihren Frauenärzten in Verbindung zu setzen um geeignete Lösungen, wie beispielsweise das Hormonpflaster, zu finden.

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