In den Wechseljahren haben einige Frauen auch seelische Krisen. Sie leiden unter Traurigkeit, Ängsten und Antriebslosigkeit.
Wenn man merkt, dass man damit alleine nicht mehr fertig wird, sollte sich die Frau professionelle Hilfe suchen. Das kann ein Psychotherapeut/in sein, zu dem sie erstmal zu einem Vorgespräch gehen und sich dann entscheiden kann, ob eine Therapie für sie in Frage kommt.

Es gibt verschiedene Arten von Therapien. Die Behandlung ist davon abhängig welche Probleme bestehen und wie stark diese Probleme die Frau belasten. Es gibt die klientenzentrierte Gesprächstherapie, die darauf aufbaut sich selbst zu finden. Das heißt sich zu öffnen und nach einer Problemlösung selber zu suchen. Die Therapie kann aber nur funktionieren, wenn sie einen guten Therapeuten/in haben dem sie sich öffnen können. Der Therapeut/in muss der Frau das Gefühl geben, dass er offen für ihre Probleme ist und Anteilnahme an den Problemen nimmt. Und das zählt ausnahmslos für jede Therapie. Die Therapie kann nur so gut sein wie der Therapeut/in.

Die Gesprächstherapie ist eine Therapie, die in der Klimakteriumszeit sehr hilfreich sein kann, da in dieser Zeit ein großer Umbruch stattfindet. Die Therapie soll die Frau dazu bringen über sich selber nachzudenken und neue Wege zu suchen um die Probleme selber zu lösen.

Wenn die Probleme aber tiefer gehen, so wie starke Depressionen und große Ängste, sollte man eine tiefenpsychologische Gesprächtherapie machen. Dies ist eine Therapie, die auch bis hin in das Unterbewusstsein geht, da hier oft das eigentliche Problem verborgen liegt. Das können u.a. alte Konflikte oder unerfüllte Wünsche sein, die in einer Alltagssituation hervor kommen und einen ganz plötzlich sehr traurig oder ängstlich machen. Die tiefenpsychologische Therapie ist aber gerade deshalb sehr erfolgreich, weil sie das „Heute“ und das „Früher“ aufarbeitet.

Weiterhin gibt es noch die Sexualtherapie, die die Lust auf Sex in einer eingefahrenen Beziehung wiederbringen soll. Dies hilft gerade sehr dabei sich als Paar wieder zu finden, zu spüren und sich wieder gegenseitig zu begehren. Diese Therapie sollte aber nur von speziell ausgebildeten Psychologen und Ärzten durchgeführt werden.
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