Viele Menschen möchten heute erst einmal ohne Medikamente versuchen ihrem Körper zu helfen.
Viele Ärzte verschreiben bei Wechseljahrsbeschwerden daher erst die Kräutermedizin bevor sie auf die Hormone zurückgreifen. Wenn die Kräutermedizin nicht so hilfreich ist, kann man immer noch zur Hormontherapie wechseln. Aber auch bei der Kräutermedizin kann es zu Unverträglichkeiten kommen. Daher sollte man immer erst mit seinem Arzt über die Einnahme sprechen.

Es gibt einige Heilkräuter, die unserem Körper helfen sich selbst zu heilen. Sie haben kaum Nebenwirkung, sind aber auch nicht schnell in der Wirkung. Es kann schon mal bis zu 3 Monate dauern, bis man überhaupt eine Wirkung spürt. Eines dieser Heilkräuter ist die Traubensilberkerze, auch bekannt als Wanzenkraut. Wanzenkraut ist zwar kein Hormon, wirkt aber fast so. Es mindert die Hitzewallungen und hält die Schleimhäute feucht. Dann gibt es noch den Mönchspfeffer , der Hormonschwankungen ausgleichen kann und die Bildung des luteinisierenden Hormons anregt. Außerdem hilft er, wie das Wanzenkraut, bei Hitzewallungen und Brustspannungen.

Als bewährtes Heilmittel ist auch der Salbei bekannt. Er hemmt die Überproduktion der Schweißdrüsen. Salbei dämmt das Schwitzen bei auftretenden Hitzewallungen stark ein und entkrampft den Bauch. Auch Ginseng soll bei Hitzewallungen und Altersbeschwerden helfen.
Süßholz ist ein natürlicher Hormonersatz, da es Östradiol und Östron enthält. Leider ist der Anteil des Hormonersatzes so gering, dass es kaum bei Wechseljahrsbeschwerden hilft. Aber in hohen Dosierungen ist es durchaus in der Lage den Blutdruck zu erhöhen. Der Türkische Rhabarber enthält zwar viele östrogenartige Stoffe, ist aber kaum wirksam in einer Therapie.

Die Yamswurzel enthält natürliches Progesteron, was dem Hormon Progsteron sehr nahe kommt. Allerdings gibt es noch keine wissenschaftliche Aussage zur Wirkung und Nebenwirkung.
Bei Stimmungsschwankungen hilft das alt bewährte Johanneskraut. Es ist ein pflanzliches Antidepressivum. Allerdings kann das Johanneskraut erst bei längerer Anwendung seine volle Wirkung entfalten.
Schlaffördernd wirkt Hopfen auf dem Körper. Es verringert die Unruhe und Angstzustände. Auch im Bier ist der Hopfen hoch wirksam, aber am meisten im alkoholfreien Bier. Hopfen bekommt man auch als Tropfen oder in Kapseln.
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