In den Wechseljahren sollte sich die Frau gut ernähren. Bioprodukte eignen sich besonders gut zur gesunden Ernährung.
Bioprodukte enthalten keine künstlichen Aromastoffe und keine Antibiotika, die das Immunsystem schwächen. Es befinden sich auch keine Hormone in diesen Produkten, die unser Hormonsystem durcheinander bringen. Da Kohlenhydrate und Eiweiße nicht unbedingt getrennt zu sich genommen werden müssen, ist hier ein Trennkost Plan nicht von Nöten.

Weiterhin enthalten sie keine Schadstoffe wie Schwermetall und Pflanzenschutzmittel, welche unserem Körper Schaden zufügen könnten. Nicht zu vernachlässigen sind genügend Vitamine und Mineralien, wenn man sich in den Wechseljahren befindet. Einige Nahrungsmittel enthalten darüber hinaus natürliche Östrogene, wie sie z.B. in Sojabohnen und Hülsenfrüchten zu finden sind. Zu einer allgemeinen gesunden Ernährung können auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel wie Goji beitragen.

In den asiatischen Ländern wird sehr viel Soja gegessen. Es soll vor allem Hitzewallungen vorbeugen. Soja-Isoflavone helfen Osteoporose zu vermeiden und können das Wachstum von  Brustkrebszellen verhindern, weshalb die durchschnittlichen Brustkrebserkrankungen in den asiatischen Ländern  nicht so hoch wie bei uns ausfallen. Die Japanerinnen nehmen täglich einen halben Liter Sojamilch mit Kalzium angereichert und ca. 50 Gramm Tofu zu sich um den Hormonhaushalt zu stabilisieren und Wechseljahrsbeschwerden vorzubeugen.

Als Frau sollte man aber auch wissen, dass Soja nicht so intensiv wirkt wie eine Hormontherapie. Falls Sie Soja als Heilpflanze in Medikamentenform einnehmen wollen, sollten Sie vorher Ihren Arzt um Rat fragen. Während der Wechseljahre sollten Sie sich auch  kalziumreich ernähren, da das die Knochen stärkt. Deshalb sind gerade Milchprodukte sehr wichtig. Wer dabei auf den Fettgehalt achten muss, kann auch Magermilch zu sich nehmen. Die Magermilch enthält sogar mehr Kalzium als die Vollmilch.

Bei nahrungsergänzenden Kalziumtabletten konnte leider noch nicht nachgewiesen werden, dass sie im Alter vor Knochenbrüchen schützen. Das Vitamin D ist hierbei ganz wichtig, da es dem Körper hilft Kalzium besser aufzunehmen. Leider kommt Vitamin D nur in fetthaltigen Fischen vor, wie z.B. im Heilbutt oder der Makrele. Das führte leider in den letzen Jahren dazu, dass weniger Vitamin D aufgenommen wurde und damit auch vermehrt Knochenbrüche auftraten. Bei Menschen, die 2mal die Woche fettreichen Fisch essen, ist das Risiko für Knochenbrüche 20 Mal geringer als bei Menschen, die keinen fetten Fisch essen.
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